Rebberg

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Der höchste Rebberg im Kanton Thurgau

Die Idee - Der Grundgedanke
Viele Mitglieder/-innen des Waldvereins haben grosses Interesse an der Weinkultur. Die Idee, einen eigenen Weinberg zu bewirtschaften, stiess am Ende des letzten Jahrtausends schnell auf grosses Interesse. Es konnten folgende Grundgedanken und Ideen umgesetzt werden:
  • Wiederansiedeln einer historischen regionalen Kulturpflanze
  • Schaffen einer anderen Art von Biotop
  • Integrieren einer entsprechenden Blumenwiese in den Rebberg zu Förderung des Lebensraumes für Nützlinge und weitere Tierwelt
  • Körperliche Betätigung in der freien Natur
  • Näherbringen von Natur und Landschaft
  • Positive Veränderung des Landschaftsbildes
  • Aufbauen eines Rebberges, Pflegen und Kennenlernen der Bedürfnisse und Eigenarten einer ortsansässigen Pflanze
  • Produzieren eines Weines für den Eigengebrauch (Weinlese, Keltern, Ausbau, Abfüllung ,Lagerung und Geniessen des eigenen Produktes)
  • Pflegen der Geselligkeit und fördern der Kultur, gemeinsam etwas zu schaffen

 

 

 

Der Rebberg am Nollen

 

 

Rebbergarbeiten im Winter

Die Grundsteinlegung

Nachdem im Dezember 1998 der Pachtvertrag unter Dach und Fach war, wurde im Winter 1999 mit der Planung begonnen:

  • Ausmessung Grundstück, Planung Pflanzung
  • Bestellung der Rebstöcke
  • Festlegung der Bauweise (Stickelbau)

Nachdem alle Materialien beschafft wurden, konnte im April 1999 mit dem „Spatenstich“ begonnen werden. Es wurden 352 Reben von Hand gepflanzt. Ebenfalls mussten die Stickel in den harten Boden gesetzt werden.

Dank der Mithilfe des gesamten Waldvereins konnte die Pflanzung und die Umzäunung an einem Tag erfolgen.

 

 

Bewirtschaftung - erste Ernte

Im Jahre 1999 wurden erste Erfahrungen mit der Pflege der Reben gesammelt.
  • Aufbinden und Ausbrechen
  • Spritzen
  • Mähen
  • Vogelschutz anbringen
  • Überwinterung und erster Schnitt
  • der Reben im Februar 2000.
Im Jahre 2000 wurden die Erfahrungen vertieft.
Am 22. September 2000 konnten wir 60 kg Trauben und 84 Öchsle unsere erste stolze Ernte nennen.

Pruefung der ersten Ernte

 

 



Die Rebsorte Garanoir

Chrakteristik der Rebsorte Garanoir

  • fruchtig, samtig, viel Farbe, tiefe Säure
  • Kreuzung aus GAMAY und REICHENSTEINER
  • Früh ausreifende Sorte bringt bei sorgfältiger Vinifikation dunkelrote Weine mit delikaten Fruchtaromen
  • Im Anbau robust
  • Sorte verlangt vom Winzer eine geeignete Pflege
  • Ist geprägt von einem fruchtbetonten Charakter mit zarter Säure, wirkt angenehm erfrischend



Aktualisiert am Montag, 09. August 2010 um 11:37

 

Einsätze für Aktive

Weitere Anlässe

Laternliweg ab 18.00
16.02.2018 18.00
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17.02.2018 18.00
Laternliweg ab 18.00
23.02.2018 18.00